Wenn jemand nicht oder nur eingeschränkt kommunizieren kann, bleibt diesem Menschen oft nur die Möglichkeit, sich über Verhalten auszudrücken. Es ist wichtig zu verstehen, was herausforderndes Verhalten ist und wer eigentlich ein Problem damit hat. Jedes Verhalten hat eine Funktion! Erst wenn wir verstanden haben, welche Funktion ein Verhalten hat, können Alternativen zu herausforderndem Verhalten entwickelt werden. Eine große Rolle spielt dabei die Berücksichtigung des Erregungszustandes. Unsere Beobachtungsgabe ist dabei gefordert. Wir müssen ganz genau hinschauen, um zu ergründen, warum sich jemand so verhält. Es geht darum, Auslöser zu minimieren und die Kommunikationsmöglichkeiten zu erweitern, aber auch darum, in Krisen gut zu reagieren. „Menschen, die sich richtig verhalten können, werden es auch tun.“ (Bo Hejlskov Elvén)