Leitmesse mit Signalwirkung
integra 2026 legt bei den Besucherzahlen zu
Mit einem Besucherplus von drei Prozent gegenüber 2024 unterstreicht die integra 2026 ihre Position als Österreichs führende Plattform für Information, Innovation und persönlichen Austausch in den Bereichen Pflege, Rehabilitation, Therapie und Inklusion.
Von 10. bis 12. Juni nutzten mehr als 10.000 Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Pflege, Rehabilitation, Therapie, Inklusion und unterstützende Technologien zu informieren. Die positive Entwicklung bestätigt einmal mehr die Bedeutung der integra als zentrale Informations- und Begegnungsplattform für Menschen mit Behinderungen, pflegende Angehörige, Fachkräfte, Kostenträger, Einrichtungen und Unternehmen.
„Die Messe bietet Senioren, Menschen mit Behinderung, pflegenden Angehörigen und Fachleuten aus Therapie, Pflege und dem Sanitätsfachhandel innovative Hilfsmittel und kompetente Beratungsangebote. Ziel ist es, mehr Selbstständigkeit im Alltag zu ermöglichen und die Qualität von Pflege und Versorgung zu steigern“, so Dir. Mag. Robert Schneider, Geschäftsführer Messe Wels GmbH.
Rund 250 Aussteller präsentierten ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen – von Alltagshilfen sowie Ess-, Trink- und Anziehhilfen über moderne Mobilitätslösungen wie Rollstühle, Rollatoren und Spezialfahrzeuge bis hin zu innovativen Assistenz- und Kommunikationstechnologien. „Die integra ist eine Plattform, die in Österreich ihresgleichen sucht. Nirgendwo sonst treffen Fachkompetenz, Innovation, Praxisnähe und Inklusion in dieser Form aufeinander. Diese einzigartige Mischung macht die Messe für Aussteller und Besucher gleichermaßen wertvoll“, so das Resümee zahlreicher Aussteller. Viele Unternehmen konnten wertvolle Geschäftskontakte knüpfen, bestehende Partnerschaften vertiefen und konkrete Projekte anstoßen. Damit bestätigt die integra ihre Rolle als wichtiger Marktplatz für Innovationen und als Treffpunkt der gesamten Branche.
Persönliche Begegnungen bleiben unverzichtbar
In einer Zeit nahezu unbegrenzter digitaler Informationsangebote hat die integra 2026 eindrucksvoll gezeigt: Persönliche Begegnungen bleiben unverzichtbar. Das Besucherplus verdeutlicht den hohen Stellenwert von direktem Austausch, Orientierung und Vernetzung. Für viele Menschen, die mit den Herausforderungen von Behinderung, Pflege oder Betreuung konfrontiert sind, bietet die Messe nicht nur Information, sondern auch Bestärkung. Der Austausch mit Menschen in ähnlichen Lebenssituationen schafft neue Perspektiven, stärkt das Gemeinschaftsgefühl und macht Mut – für Betroffene ebenso wie für pflegende Angehörige und Fachkräfte.
integra als Wissens- und Weiterbildungsplattform
In mehr als 50 Fachvorträgen, praxisnahen Workshops und Diskussionsrunden wurden an den drei Messetagen aktuelle Fragestellungen aus den Bereichen berufliche Integration, rechtliche Rahmenbedingungen, Psychohygiene, Demenz, Digitalisierung und Technologien behandelt. Wer Inhalte nachlesen oder verpasste Vorträge und Workshops nachlesen möchte, findet noch bis September 2026 zahlreiche Handouts auf integra.at im Menüpunkt „Programm“.
Erfolgreiche Premieren und neue Impulse
Mit neuen Formaten förderte die integra 2026 den fachlichen Austausch und machte aktuelle Entwicklungen der Branche unmittelbar erlebbar. Zu den Höhepunkten zählten die Vorführungen im neuen Pflege-Dome, die Pflegeconvention „Komplexität in der Pflege – Herausforderungen und Lösungen“, der Branchenbrunch für Orthopädietechniker und Bandagisten sowie der erstmals durchgeführte „Tag für pflegende Angehörige“.
Pflegebereich wird 2028 deutlich erweitert
Mit Blick auf die nächste Veranstaltung wird bereits an der Weiterentwicklung des erfolgreichen Konzepts gearbeitet. Aufgrund der steigenden Bedeutung des Themas Pflege wird dieser Bereich für die integra 2028 deutlich ausgebaut. Geplant sind zusätzliche Ausstellungsflächen, neue Partner aus dem Pflege- und Gesundheitswesen sowie eine stärkere Vernetzung mit relevanten Institutionen und Organisationen. Auch das Fachprogramm wird erweitert.
„Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf neue Impulse, aktuelle Zukunftsthemen und innovative Formate freuen. Schwerpunkte werden unter anderem die Fachkräftesicherung, die Digitalisierung, innovative Pflegekonzepte, Assistenztechnologien sowie die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft sein“, gibt Messeleiterin Petra Leingartner erste Einblicke.
Die integra beweist damit einmal mehr ihre Rolle als führende Fachmesse und Dialogplattform für Inklusion, Rehabilitation, Pflege und Gesundheit in Österreich. Das kontinuierliche Wachstum, die hohe Ausstellerzufriedenheit und die positive Resonanz des Fachpublikums bilden eine starke Grundlage für die weitere Entwicklung der Veranstaltung.
Die Vorbereitungen für die integra 2028 haben bereits begonnen – mit dem klaren Ziel, die Messe als zentrale Plattform für Innovation, Vernetzung und Wissenstransfer weiter auszubauen und neue Maßstäbe für die Branchen zu setzen.
Die nächste integra findet von 10. bis 12. Mai 2028 in der Messe Wels statt.
Stimmen der Aussteller (alphabetisch sortiert)
Assista Soziale Dienste GmbH
Markus Lasinger, Geschäftsführer
„Die integra 2026 hat bei uns einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Menschen mit Behinderung konnten sich umfassend über vielfältige Neuerungen informieren, die im täglichen Leben konkrete Unterstützung bieten. Besonders erfreulich war zudem das wiederum breit gefächerte Bildungsangebot, das dem Fachpersonal wertvolle inhaltliche Impulse vermittelt hat. Die Messe bot darüber hinaus zahlreiche Möglichkeiten für persönlichen Austausch und fachliche Vernetzung. Inklusion war dabei für alle Altersgruppen – von Jung bis Alt – spürbar erlebbar. Das breite und vielseitige Angebot unterstreicht einmal mehr die Bedeutung der integra. Wir sind stolz darauf, als Gründer der Messe und aktiver Kooperationspartner weiterhin Teil dieses Formats zu sein und dass die integra von der Messe Wels im Sinne des ursprünglichen Gründungsgedankens erfolgreich weitergeführt wird.“
Assista Soziale Dienste GmbH
Hermann Wiesinger, Geschäftsführer
„Die integra 2026 war geprägt von zahlreichen Gesprächen mit Fachpersonal ebenso wie mit Menschen, die sich auf dem Weg in dieses Berufsfeld befinden. Gerade für angehendes Fachpersonal bot die Messe viele wertvolle Erkenntnisse und praxisnahe Einblicke. Dabei wurde deutlich, wie groß das Interesse und das Engagement rund um das Thema Inklusion sind. Zugleich entstand der Eindruck, dass sich auch die Politik aktiv darum bemüht, Inklusion stärker in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Diese Entwicklung ist ein wichtiges Signal und unterstreicht die Relevanz der integra als Plattform für Information, Austausch und Bewusstseinsbildung. Die Messe zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, Menschen zusammenzubringen und Inklusion als gesamtgesellschaftliches Anliegen sichtbar zu machen.“
HOGGI GmbH
Lutz Stober, Marketing
„Als Hersteller im Bereich Kinder-Reha ist die integra ein wichtiger Anlaufpunkt. Es wird immer wichtiger, auch auf Messen präsent zu sein. Wir treffen hier Fachhändler, die wir mit unseren Produkten beliefern. Aber auch Endkunden, die unsere Produkte bereits nutzen und Fragen und Anregungen haben. Es kommen auch Interessenten, Vertreter der Versicherungsbranche und der Leistungserbringer, die sich die neuen Informationen abholen und einfach die Neuigkeiten sehen wollen. Aber auch Therapeuten, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Ärzte und Fachkräfte aus dem medizinischen Bereich aus dem medizinischen Bereich besuchen unseren Messestand.“
Otto Bock Healthcare Products GmbH
Hans Peter Arzberger, Vertriebsleiter Österreich
„Die integra hat sich in den vergangenen 30 Jahren enorm entwickelt und ist heute ein unverzichtbarer Treffpunkt für die gesamte Branche. Gerade in unserer zunehmend digitalen Zeit wird der persönliche Austausch - zwischen Betroffenen, Therapeuten, Fachhändlern, Kostenträgern oder der Industrie -immer wichtiger. Die integra ist eine gute Plattform, um Seminare oder Schulungen für den Fachhandel anzubieten. Die Messe ist wie ein großes Familientreffen – da ist man ganz einfach dabei.“
Platus Learning Systems GmbH
Ing. Daniel Sturmair, MBA, Geschäftsführer
„Die digitale Welt ist natürlich wichtig, wird aber eine Messe nie ablösen. Die Menschen wollen selbst ausprobieren, wie Kommunikationsgeräte funktionieren. Die integra schafft genau diesen Raum und macht Innovationen für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte unmittelbar erlebbar. Wir haben ein sehr umfangreiches Portfolio, von unterstützter Kommunikation für Menschen, die nicht sprechen können über Greifunterstützung oder Rufhilfe bis hin zu Sondersteuerungen für Rollstühle.“
Sunrise Medical
Udo Loosen, Geschäftsführer
„Für uns ist die integra eine sehr wichtige Plattform, weil wir hier direkt mit den Menschen ins Gespräch kommen, für die wir unsere Produkte entwickeln und anbieten: mit Anwenderinnen und Anwendern, mit dem Fachhandel und mit Einrichtungen. Gerade dieser persönliche Austausch ist für uns enorm wertvoll. Wir bekommen unmittelbares Feedback, hören, was im Alltag wirklich gebraucht wird, und nehmen viele Impulse aus dem Markt mit. Als Vollsortimenter sind wir mit einem breiten Marken- und Produktportfolio auf der Messe vertreten. Gleichzeitig befinden wir uns aktuell in einer Phase, in der wir unser Unternehmen in Österreich neu ausrichten und weiterentwickeln. Deshalb ist die integra für uns nicht nur eine Messe, sondern ein wichtiger Treffpunkt, um Nähe zu zeigen, Vertrauen zu stärken und gemeinsam mit unseren Partnern den nächsten Schritt zu gehen.“
Vortragende Bildungs- und Aktionsprogramm
Prof. Dr. Andreas M. Krafft
„Die integra zeigt eindrucksvoll, wie wichtig Hoffnung, Perspektiven und gesellschaftliche Teilhabe für die Lebensqualität von Menschen sind. Gerade im Pflegebereich braucht es Orte, die Mut machen, neue Möglichkeiten aufzeigen und Menschen miteinander verbinden. Zu erkennen, dass man mit den Problemen und Schwierigkeiten nicht alleine ist, lässt einen wieder Hoffnung und Mut schöpfen. Das ist sowohl für Betroffene, Angehörige als auch Pflegekräfte wichtig.“
Prof.(FH) Markus Golla, MScN, BScN
„Die Herausforderungen in der Pflege werden immer größer, einerseits der massive Personalmangel, andererseits ein unüberschaubares Angebot. Umso wichtiger ist ein Ort wie die integra, die einen großartigen Überblick über die aktuellen Lösungen und Angebote gibt und Betroffene, Angehörige und Fachkräfte zusammenbringt. Das wichtigste Ziel ist, die Menschen dabei zu unterstützen, dass sie möglichst lange zu Hause autonom leben können.“
Interessenvertretungen
Mag.a Christine Steger, Behindertenanwältin
„Für mich ist die integra eine zentrale Veranstaltung, um Aufmerksamkeit für Inklusion zu schaffen und den Austausch mit anderen Stakeholder:innen zu fördern. Lebensqualität durch Inklusion bedeutet, dass Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt und gleichberechtigt leben können. Die integra trägt dazu bei, Bewusstsein zu schaffen, Rechte sichtbar zu machen und Barrieren in den Köpfen und im Alltag abzubauen.“